• PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC
  • PIC

Tagebuch 2026

Tagebuch 20.04.2026

Die erste Brut ist absetzbereit oder kurz davor. Die Jungtauben haben sich gut entwickelt. Bereits jetzt beginnt schon die Musterung der Jungtauben. Die Jungtiere gewöhnen sich so auch sehr schnell an mich und gewinnen vertrauen. Jeder Jungtaube habe ich beim Absetzen zwei Tropfen von einem Parasiten-Stop auf die Brusthaut gegeben.

Am Wochenende habe ich mal wieder einen Brei aus den Kräutern, die ich im Garten gefunden habe, hergestellt und über das Futter gegeben. Es waren Brennnesseln, Giersch, Löwenzahn und Schnittlauch. Ergänzt wurden diese Zutaten noch um eine Zwiebel, eine Knoblauchknolle, einen Apfel und etwas Apfelessig.

Schon seit einigen Jahren erhalten meine Tauben zweimal täglich frisches Wasser. Dem Wasser gebe ich zurzeit regelmäßig etwas Calcium bei. Von Zeit zu Zeit auch etwas für die Atemwege.

Selbst hergestellter Futterzusatz

Tagebuch 07.04.2026

Die Abläufe im Taubenschlag wiederholen sich, auch in leicht abgewandelter Form. Am Wochenende habe ich Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Zwiebel und Knoblauch zu einem Brei püriert. Diesen Brei habe ich abends unter das Futter gemischt und am nächsten Morgen abgebunden den Tauben gefüttert.

Ebenso wurde am Samstag der  Schlagboden mit einem Brenner abgeflammt, um Kokzidienvorbeuge zu betreiben.

Ansonsten genießen die Tauben die Sonne, nutzen die Badewanne und sind eifrig in der Voliere unterwegs. Die Jungtauben in den Nestern entwickeln sich gut.

Drei alte Vögel (9 Jahre, 5 Jahre und 3 Jahre) haben auch das zweite Gelege nicht befruchtet. Ich lasse sie jetzt weiter brüten und hoffe auf die nächste Brut.

Tagebuch 30.03.2026

Am Wochenende haben die Tauben mal wieder Sauerkrautsaft über das Tränkenwasser bekommen. Ich gebe ungefähr 250ml Sauerkrautsaft auf 4 Liter Wasser.

Jetzt, wo es draußen wieder sprießt und wächst, bekommen meine Tauben regelmäßig allerlei aus der Natur. Klein geschnittenen Löwenzahn nehmen meine Tauben gerne auf. Auch der erste Schnittlauch wird gerne angenommen.

Von den befruchteten Eieren sind alle Jungtauben, bis auf zwei Stück, geschlüpft. Die Paare, die bisher unbefruchtete Eier hatten, legen jetzt wieder. Die ersten vier Eier, die ich durchleuchtet hatte, waren befruchtet.

Vor 14 Tagen waren wir für eine Woche im Urlaub. In dieser Zeit habe ich zum ersten Mal in allen Schlägen Futterautomaten (selbst nachrieselnde Automaten aus der Hühnerhaltung) aufgestellt, um den Arbeitsaufwand für meine Töchter zu reduzieren. Es hat sehr gut funktioniert, so dass nur das täglich frische Wasser erneuert werden musste.

Tagebuch 23.03.2026

Die ersten Jungtauben sind gut geschlüpft. Bei den Paaren, die nicht befruchtet haben, habe ich die Eier nun nach ca. 15 Bruttagen weggenommen. In den 15 Tagen habe ich den Tauben regelmäßig ein Calciumpräparat und weitere Mineralien/Vitamine verabreicht. Gestern gab es wieder Lebertran unter das Futter. Abgebunden habe ich es mit Bierhefe. Ebenso gebe ich weiterhin regelmäßig probiotische Bakterien, die sich im Darm ansiedeln. Die Gesundheit der Tauben kommt und bleibt über einen gesunden Darm.

Für den Nestbau habe ich wieder Stroh, Birkenreisig und lange Kiefernnadeln in der Voliere verteilt.

Tagebuch 09.03.2026

Jetzt ist Ruhe eingekehrt. Alle Tauben fliegen sicher ihre Nester an. Einige Paare sind eifrige Nestbauer, andere beschränken sich auf das Nötigste. Ich schmeiße regelmäßig neues Baumaterial in die Voliere. Am Wochenende habe ich mich dabei einiger Schnittreste bedient, die nach der Gartenarbeit angefallen sind. Die Tauben haben auch eine abgestochene Grasnarbe erhalten. Schnell versammelten sich die Tauben um diese willkommene Abwechslung und pickten im Boden herum. Neben der Beschäftigung nehmen die Tauben auch viele wertvolle Bestandteile auf, die zum Wohlergehen beitragen.

Alle Täubinnen haben mittlerweile gelegt. Bei den Mövchen scheint die Befruchtung sehr gut zu sein. Nur drei Eier waren unbefruchtet. Bei den Damascenern gehe ich nicht von so einem Ergebnis aus. Das erste Gelege ist meistens nicht gut befruchtet.

Tagebuch 02.03.2026

Die Verpaarung und die Nistenzellentreue der Tauben hat super geklappt. Lediglich ein junger Täuber fliegt noch zeitweise die falsche Nistzelle an. Ich füttere die einzelnen Paare immer noch in den einzelnen Nistzellen. Bei den Mövchen werde ich jetzt wieder auf die Trogfütterung umstellen, bei den Damascenern werden ich noch eine Woche damit warten.

In der Voliere habe ich Stroh für den Nestbau verteilt. Die Tauben machen schon eifrig davon Gebrauch. Ich finde es wichtig, dass dieser Instinkt bedient wird.

Ich habe mich an einen Tipp von dem leider schon verstorbenen Helmut van Briel erinnert. Er rat mir einmal vor vielen Jahren, ich solle den Tauben regelmäßig Lebertran über das Futter geben. Das sei gut, um einer Brustbeindeformation bei den Jungtauben vorzubeugen. Da ich im letzten Jahr bei den Mövchen einzelne Jungtier hatte, die leicht verformte Brustbeine aufwiesen, werde ich es in diesem Jahr mit Lebertran versuchen.

Tagebuch 23.02.2026

Meine Mövchen habe ich vor einer Woche angepaart. Die Damascener gestern. In diesem Jahr habe ich das erste Mal die Afterfedern bei den 0,1 zurückgeschnitten. In den letzten Jahren habe ich bemerkt, dass bei einzelnen 0,1 (und nur bei den 0,1) durch Kotrester die Afterfedern etwas verkleben. Die Überlegung ist nun, dass das Zurückschneiden der Afterfedern dies verhindert. Mal schauen.

Jeder Taube habe ich noch zwei Tropfen zur Ungezieferabwehr, entweder auf die Nackenhaut oder auf die Brusthaut, gegeben. Trotzdem sollten die Tauben noch regelmäßig auf Ungeziefer untersucht werden. Je nach Hersteller ist die Wirksamkeit dieser Mittel sehr unterschiedlich.

Tagebuch 09.02.2026

Nach den Ergebnissen der Sammelkotprobe musste ich meine Tauben zwei Tage gegen Kokzidien mit Baycox behandeln. Bakteriologisch war alles in Ordnung.

Die Tauben werden immer noch so knapp gefüttert, dass nach ca. 15 Minuten die Tröge leer sind. Dem Trinkwasser der Täubinnen werde ich jetzt noch ein Calciumpräparat zugeben. Den Täubern ein Vitamin-E-Präparat.

Da die Temperaturen die letzten Tage bis 10°C hochgingen, sind die Tauben schon voll in Zuchtstimmung. Ärgerlich ist, dass einzelne Täubinnen bereits zusammen in den Ecken liegen und bereits die ersten Eier gelegt wurden.

Wenn das Wetter so bleibt, werde ich meine Paare in der nächsten Woche zusammensetzen.

Im letzten Jahr habe ich regelmäßig Sauerkrautsaft dem Trinkwasser zugegeben. Ca. 250ml auf 5 Liter Wasser. Das Kotbild war danach immer besser als vorher. Danach aber die Tränke gründlich reinigen.

Tagebuch 26.01.2026

Meine Überlegungen, wie ich meine Zuchtpaare zusammenstelle stehen in weiten Teilen. In den letzten Wochen (vielleicht auch Monaten) habe ich einige Varianten durchgespielt. Häufig mache ich das auf dem Papier. Zur Bestätigung meiner Überlegungen setze ich dann die Tauben nebeneinander. Sollte ich dann nicht von der Kombination überzeugt sein, gehen die Gedankenspiele weiter. Die hochwertigsten Zuchttauben haben bei der Partnerwahl immer den Vorrang. Für diese Tauben suche ich mir den Partner, der vermeintlich am besten passt.

Am Wochenende gab es wieder Keimfutter. Ansonsten besteht die Fütterung aus dem Verbands-Basisfutter mit einem Vitalkorn, 25% Weizen und 25% Gerste. Gritsteine, Magensteinen, Muschelkalk, Tonsteinen, Holzkohle … gebe ich ungefähr dreimal wöchentlich über den Futtertrag. Ich mische verschieden Gritsorten von verschiedenen Herstellern.

Tagebuch 19.01.2026

Ich möchte versuchen, regelmäßig von meinen Abläufen bei den Tauben zu berichten. Derzeit steht alles im Zeichen der Zuchtvorbereitung. Einige überzählige Tauben sind noch vorhanden. Ich muss gestehen, dass ich bei einigen Tauben noch nicht so recht weiß, ob ich sie in die Zucht einsetzen soll. Eigentlich ist mein Credo nur Tauben in die Zucht zu nehmen, von denen ich vollständig überzeugt bin. Während ich diese Zeilen schreibe, komme ich daher immer mehr zu dem Schluss, dass weniger manchmal mehr sein kann.

Am Samstag war ich beim Tierarzt und habe Kropfabstriche von zwei Tauben auf Trichomonaden untersuchen lassen. Die Untersuchung gab mir Gewissheit, dass kein Befall vorliegt. Zeitgleich habe ich eine Sammelkotprobe zur parasitologischen und bakteriologischen Untersuchung abgegeben. Das Ergebnis steht noch aus.

Meine Tauben werden derzeit so knapp gefüttert, dass die Tröge innerhalb von ca. zehn Minuten leergefuttert sind. Dem Futter mische ich ein- bis  zweimal wöchentlich Optibreed und ein Probiotikum bei. Zudem füttere ich mindestens einmal pro Woche gekeimten Weizen und gekeimte Gerste. Die gekeimten Körner sind leichter verdaulich, und ihre Nährwerte sowie der Vitamingehalt verbessern sich durch den Keimvorgang erheblich. Von entscheidender Bedeutung ist jedoch, dass sich kein Schimmel bildet. Dem Quellwasser gebe daher ein wenig Jod bei.